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Mbit/s-in-MB/s-Umrechner

Warum ein 100-Mbit/s-Tarif mit 12,5 MB/s lädt: Internetgeschwindigkeiten zwischen Bit und Byte umrechnen.

Umrechnungstabelle

GeschwindigkeitIn MB/s
10.125 MB/s
20,25 MB/s
30.375 MB/s
40,5 MB/s
50.625 MB/s
101,25 MB/s
151.875 MB/s
202,5 MB/s
253.125 MB/s
303,75 MB/s
405 MB/s
506,25 MB/s
607,5 MB/s
708,75 MB/s
759.375 MB/s

🔢 Durch acht teilen

  • 8 Mbit/s1 MB/s
  • 50 Mbit/s6,25 MB/s
  • 100 Mbit/s12,5 MB/s
  • 1 Gbit/s125 MB/s

Einen Speedtest ehrlich lesen

  • Alles steckt im Buchstaben: kleines b ist Bit, großes B ist Byte. Zwischen Mbit/s und MB/s liegt der Faktor acht, und die Werbung nimmt immer die Zahl, die größer aussieht.
  • Der Speedtest zeigt Mbit/s, weil das die Leitung leistet; der Downloadmanager zeigt MB/s, weil das die Datei wiegt. Beide können gleichzeitig recht haben.
  • Rechnen Sie mit ein paar Prozent unter dem exakten Wert: TCP/IP-Header, Wiederholungen und WLAN fahren auf demselben Kabel mit wie Ihre Datei.
  • Bleibt ein Gigabit-Tarif bei rund 12 MB/s stehen, verdächtigen Sie erst einen 100-Mbit-Ethernetport oder ein altes Kabel und dann den Anbieter.

Ein Byte, acht Bit — und daher die ganze Verwirrung

Ein Bit ist eine einzelne Eins oder Null. Ein Byte ist die Gruppe aus acht Bit, die Rechner tatsächlich speichern und adressieren, und deshalb wird Dateigröße in Byte angegeben. Netzwerkstrecken dagegen misst man in Bit pro Sekunde, denn ein Kabel transportiert Signalwechsel und weiß nichts davon, wo ein Byte endet und das nächste beginnt. Zwei Branchen messen denselben Verkehr also mit Maßstäben, die sich um den Faktor acht unterscheiden, und jede Umrechnung zwischen Tarif und Downloadfenster ist genau diese Division: Mbit/s ÷ 8 = MB/s.

Warum Anbieter in Bit werben

Die Nachrichtentechnik maß Signalisierungsraten in Bit pro Sekunde, lange bevor es Internet zu Hause gab, und die Konvention überlebte Modem, DSL, Kabel und Glasfaser. Es gibt auch einen schlichteren Grund, warum sie blieb: 1.000 Mbit/s macht auf einem Plakat mehr her als 125 MB/s, obwohl es derselbe Anschluss ist. Unredlich ist daran nichts — Mbit/s ist die richtige Einheit für eine Leitung, und Regulierer wie die FCC veröffentlichen Breitbandmessungen in Mbit/s — aber die Zahl auf der Rechnung ist nie die Zahl im Downloadbalken.

Warum der exakte Wert selten erreicht wird

  • Protokoll-Overhead. Ethernet-, IP- und TCP-Header fahren in jedem Paket mit, also tragen 5 bis 10 % der Leitung Adressen statt Ihrer Datei.
  • WLAN. Eine Funkstrecke teilt sich die Luft mit den Nachbarn und mit jedem Gerät im Haus; die beworbene Rate ist eine Obergrenze, kein Sockel.
  • Alte Verkabelung. Ein 100-Mbit-Ethernetport oder ein müdes Kabel deckeln die ganze Verbindung bei 12,5 MB/s, egal was der Tarif sagt.
  • Die Gegenstelle. Ein Download ist nur so schnell wie der langsamste Server, und manche Quellen drosseln bewusst.
  • Der Upload ist meist kleiner. Kabel und DSL sind asymmetrisch, Glasfaser oft symmetrisch. Videokonferenzen und Backups hängen an dieser Zahl.
  • Geteilte Hauptzeit. Kabelsegmente und Mobilfunkzellen sind geteilte Medien, abends liegt die Rate unter dem Mittagswert.

Wofür welche Geschwindigkeit reicht

  • Streaming in Standardauflösung: rund 3 Mbit/s pro Stream, also 0,4 MB/s.
  • HD-Streaming: rund 5 Mbit/s; in 4K je Bildschirm 15 bis 25 Mbit/s.
  • Videotelefonie: 1,5 bis 4 Mbit/s je Richtung — hier zählt der Upload mehr als der Download.
  • Online-Spiele brauchen sehr wenig Bandbreite, 3 bis 6 Mbit/s, leiden aber unter Latenz, die in Mbit/s gar nicht vorkommt.
  • Ein 5-GB-Spiel bei 100 Mbit/s dauert etwa sieben Minuten gleichmäßiger Übertragung.
  • Ein 25-MB-Anhang braucht bei 100 Mbit/s rund zwei Sekunden und bei 5 Mbit/s rund vierzig.

Gelöste Beispiele

Vom Tarif auf der Rechnung zur Zeit auf der Uhr

Ein Tarif mit 100 Mbit/s

  1. 100 Mbit/s ÷ 8 Bit je Byte = 12,5 MB/s
  2. Rund 8 % Header abziehen: etwa 11,5 MB/s in der Praxis
  3. Ein Spiel mit 5.000 MB: 5.000 ÷ 11,5 ≈ 435 Sekunden

100 Mbit/s ≈ 12,5 MB/s, rund 7 Minuten für 5 GB

Ihr Downloadbalken zeigt 3 MB/s

  1. 3 MB/s × 8 = 24 Mbit/s tatsächlicher Durchsatz
  2. Bei einem 50-Mbit-Tarif nutzen Sie die halbe Leitung
  3. Läuft sonst nichts, sitzt der Engpass am Server oder im WLAN

3 MB/s = 24 Mbit/s

Häufig Gestellte Fragen

Warum lädt mein 100-Mbit-Anschluss nur mit 12 MB/s?

Weil er nicht langsam ist — es ist dieselbe Geschwindigkeit in einer anderen Einheit. Tarife werden in Megabit pro Sekunde verkauft, Downloadmanager zählen Megabyte pro Sekunde, und ein Byte hat acht Bit: 100 ÷ 8 = 12,5 MB/s. Die fehlenden Zehntel bis 12,5 sind Overhead, also Header und Bestätigungen auf derselben Leitung.

Was ist der Unterschied zwischen Mbit/s und MB/s?

Ein Buchstabe und der Faktor acht. Kleines b heißt Bit, großes B heißt Byte, also sind 100 Mbit/s gleich 12,5 MB/s. Anbieter sprechen in Mbit/s, Betriebssysteme in MB/s, und fast jeder Streit über Internetgeschwindigkeit entsteht aus dem Vergleich ohne Umrechnung.

Wie rechne ich Mbit/s im Kopf in MB/s um?

Durch 8 teilen; für den schnellen Überschlag durch 10 teilen und ein Viertel davon addieren. 300 Mbit/s → 30 + 7,5 = 37,5 MB/s. Umgekehrt MB/s mit 8 malnehmen: ein Balken bei 5 MB/s zieht 40 Mbit/s.

Wie lange dauert ein 5-GB-Download?

Tarif in MB/s umrechnen und teilen. Bei 100 Mbit/s sind das 12,5 MB/s, also brauchen 5.000 MB rund 400 Sekunden — knapp sieben Minuten bei voller Geschwindigkeit. Auf einer 25-Mbit-Leitung wird daraus fast eine halbe Stunde.

Ist 1 Gbit/s dasselbe wie 1000 Mbit/s?

Ja, was die Leitung angeht: ein Gigabit pro Sekunde sind 1.000 Megabit pro Sekunde, in Dateien also 125 MB/s. In der Praxis schöpft ein einzelnes Gerät das selten aus, weil vorher ein Server, ein WLAN-Funkmodul oder eine Festplatte schlappmacht.

Gilt die Umrechnung auch für den Upload?

Ja, der Faktor acht ist in beide Richtungen gleich. Anders ist nur die Größe der Zahl: Kabel- und DSL-Tarife sind asymmetrisch und geben deutlich weniger Upload als Download, Glasfaser ist meist symmetrisch. Videokonferenzen, Cloud-Backups und Streaming von zu Hause hängen an diesem Wert.

Quellen