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IP-Subnetz-Rechner

Was ist Subnetting?

Subnetting ist die Praxis, ein größeres IP-Netzwerk in kleinere, unabhängige Teilnetzwerke namens Subnetze zu unterteilen. Jedes Subnetz hat seinen eigenen Adressbereich und funktioniert als separate Broadcast-Domäne. Diese Technik wurde eingeführt, um die Ineffizienz der klassenbasierten Adressierung zu lösen, bei der Organisationen weit mehr IP-Adressen erhielten als sie benötigten. Durch das Ausleihen von Bits aus dem Host-Anteil einer IP-Adresse können Administratoren mehrere kleinere Netzwerke aus einem einzigen Adressblock erstellen, wodurch die Routing-Effizienz verbessert, Broadcast-Verkehr reduziert, die Sicherheit durch Isolation erhöht und der begrenzte IPv4-Adressraum besser genutzt wird. Jede IPv4-Adresse ist 32 Bit lang und in einen Netzwerkanteil (durch die Subnetzmaske identifiziert) und einen Host-Anteil (die verbleibenden Bits) unterteilt. Die Subnetzmaske teilt Routern mit, welcher Teil der Adresse das Netzwerk identifiziert und welcher Teil einzelne Geräte.

Wie CIDR-Notation funktioniert

Classless Inter-Domain Routing (CIDR) ersetzte 1993 mit RFC 1519 das starre klassenbasierte System (Klasse A, B, C). Anstelle fester Grenzen verwendet CIDR einen Schrägstrich gefolgt von einer Zahl, um anzuzeigen, wie viele Bits das Netzwerkpräfix bilden. Zum Beispiel bedeutet /24, dass 24 Bits der Netzwerkanteil und 8 Bits für Hosts sind, was 2⁸ = 256 Gesamtadressen (254 nutzbar) ergibt. Die Schlüsselformel lautet: Gesamtadressen = 2^(32 − Präfix), und nutzbare Hosts = Gesamt − 2 (abzüglich Netzwerk- und Broadcast-Adressen). Ein /16 gibt 65.534 nutzbare Hosts, während /28 nur 14 gibt. CIDR ermöglicht präzise Zuteilung — eine Organisation, die 500 Adressen benötigt, kann ein /23 (510 Hosts) erhalten, anstatt eine ganze Klasse B (/16 mit 65.534) zu verschwenden. Diese Flexibilität reduzierte dramatisch die IPv4-Adresserschöpfung und vereinfachte Routing-Tabellen durch Route-Aggregation (Supernetting).